Kunst: Bauhaus-Typografie
Bauhaus-Typografie
- Vertreter:
Johannes Itten
Lothar Schreyer
Laszlo Moholy-Nagy
Joost Schmidt
Herbert Bayer
- Merkmale:
anfangs in erster Linie künstlerisches Ausdrucksmittel
1923, Änderung durch Moholy-Nagy
Medium der Kommunikation ® „klare Mitteilung in ihrer eindringlichsten Form“
deutlicher Einfluss bei Werbung für große Weimarer Ausstellung
Þ entwarf Layout, eine typografische Gestaltung, für die Reihe „Bauhausbücher“ (1925)
Þ Eigenwerbung, unverwechselbares Erscheinungsbild
Gestaltungsmittel:
-
klare, schmucklose Druckschrift
Gliederung und Akzentuierung der Seite durch einprägsame Zeichen/farbige typografische Elemente
direkte Information durch Verbindung von Schrift und Fotografie
Þ „Typofoto“
- Ökonomie:
-
Gebrauch einer vereinfachten Orthographie, besonders Kleinschreibung
Gebrauch genormter Formate
- Beispiele:
Entwurf für eine Schattenschrift, 1930 von Herbert Bayer, Tusche und Tempora
Plakat zur Bauhaus-Ausstellung in Weimar, 1923 Farblithographie von Joost SchmidtTitelseite zu: „Staatliches Bauhaus Weimar 1919-1923“, 1923 Buchdruck von Moholy-Nagy
Plakat zur Konsumgenossenschaft Jena, 1923 von Alfred Arndt
Plakat zur Bauhausausstellung in Basel, 1930 von Franz Ehrlich; Lithographie
Plakat für den Auftritt der Bauhaus-Bühne in Breslau, 1929 von Erich Mende; Lithographie