Biologie: Weizen
Der Weizen
Herkunft des Weizens
- Beginn: um 7000 v. Chr. im euroasiatischen Raum mit Emmer und Einkorn
- Einführung des Ackerbaus in Europa → Einwanderung von Emmer und Einkorn aus dem nahen Osten nach Europa um 6.000 v.Chr.
- Kreuzung des wilden Emmers mit Wildweizen → Entstehung vom heutigem Kulturweizen und Dinkel
- Etablierung des Weizens durch Einführung des Weißbrotes im 11. Jahrhundert
Systematik und Aufbau des Weizens
§ Abteilung: Bedecktsamer (Magnoliophyta)
§ Klasse: Einkeimblättrige (Liliopsida)
§ Unterklasse: Commelinaähnliche (Commelinidae)
§ Ordnung: Süßgrasartige (Poales)
§ Familie: Süßgräser (Poaceae)
§ Gattung: Triticum L.
§ Höhe der Weizenpflanze: 0,5 – 1 m
§ Weizen ist ein Selbstbefruchter
§ Inhaltsstoffe (der Weizenkörner):
§ Eiweiß: 11,4%
§ Fett: 1,8%
§ Kohlenhydrate: 61%
§ Ballaststoffe: 13,3%
§ Mineralstoffe: 1%
§ Hohe Mengen an Vitamin B und E
- Weizensorten:
§ Dinkel
§ Emmer
§ Einkorn
§ Kamut
§ Hartweizen
§ Weichweizen (90% des angebauten Weizens)
- Verwendung:
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- als Mehl für (Weiß-)Brot, Brötchen, Weißbier, Gebäck und Kuchen (Weichweizen)
- als Mehl für Teigwaren, Spaghetti, andere Nudelsorten, Grieß (Hartweizen)
- als Tierfutter (Weizen schlechter Qualität)
- Interessantes:
§ bis zu 45% der gesamten Getreideproduktion weltweit besteht aus Weizen
§ jährliche Ernte: weit über 600 Mio. Tonnen, Tendenz steigend
§ Deutschland ist 8. größter Weizenproduzent