Biologie: Fotosynthesespezialisten
Fotosynthesespezialisten
C4-Pflanzen
- Beispiel: Maispflanze
- erheblich schnelleres Wachstum + höhere Produktion von Substanz gegenüber hier einheimischen Pflanzen bei:
- Trockenheit
- hohe Temperatur
- starke Belichtung
- Grund: wirksamere Form der Verarbeitung von Kohlenstoffdioxid:
- Anlagerung an Akzeptor mit 3 Kohlenstoffatomen
- Folgeprodukt: Apfelsäure, Verbindung mit 4 Kohlenstoffatomen, d.h. C4-Planzen
- Vergleich mit hier einheimischen Pflanzen:
- Anlagerung von Kohlenstoffdioxid an Ribulose-1,5-bisphosphat
- Folgeprodukt: Phosphoglycerinsäure, Verbindung mit 3 Kohlenstoffatomen, d.h. C3-Pflanzen
- Bau des Blattinnengewebes:
- Leitbündel von Bündelscheidenzellen umgeben
- Chlorplasten haben wenig Granathylakoide
- um Bündelscheiden Mesophyllzellen mit normalen Chloroplasten
- Bindung des Kohlenstoffdioxids an Akzeptor in Chloroplasten der Mesophyllzellen
- Transport der Apfelsäure von Chloroplasten der Mesophyllzellen in Bündelscheidenzellen
- Weiterverarbeitung im CALVIN-Zyklus
- hierdurch Fotosynthese wirksamer als bei C3-Pflanzen
- Fazit:
- in besonders heißen und trockenen Gebieten ausschließlich C4-Pflanzen
- Grund:
- Geringe Menge an Kohlenstoffdioxid, durch geschlossene Spaltöffnungen wegen Verminderung der Wasserverdunstung, besser genutzt
- d.h. leichtere Bindung des Kohlenstoffdioxids durch Akzeptor bei C4-Pflanzen und kaum Verlust von Kohlenstoffdioxid
Diurnaler Säurerhythmus
- tags: fast vollständig geschlossene Spaltöffnungen
- nachts: Öffnung der Spaltöffnungen und Aufnahme von Kohlenstoffdioxid
- Bindung von Kohlenstoffdioxid an Akzeptor
- Speicherung der Apfelsäure in großen Vakuolen
- hierdurch Zunahme des Säuregehalts über Nacht
- Tags Abbau der Apfelsäure + Verarbeitung des frei werdenden Kohlenstoffdioxids im CALVIN-Zyklus
- hierdurch Abnahme des Säuregehalts am Tag
- = Tag-Nacht-Rhythmus des Säuregehalts bzw. diurnaler Säurerhythmus
- d.h. zeitliche Trennung von Kohlenstoffdioxidaufnahme und - verabeitung
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